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A.Dürer Melancholia I
... in den Kasematten |
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In den Sommermonaten führt das Dehnberger Hoftheater spezielle, für die Festung umgeschriebene Darbietungen auf, so inszenierte 1999, 2000 und 2002 der Münchner Intendant Hartmut Baum insgesamt 24 mal Brechts Mutter Courage und ihre Kinder in den Kasematten der Festung. Seit 2002 haben wir auch arteschock e.V. als Verstärkung des kulturellen Angebots bei uns, 2002 zeigten sie "Hägar der Schreckliche" - wir sind gespannt auf zukünftige Produktionen. Besonders freuen wir uns, dass wir 2003 erstmalig die kleine, aber feine "Truppe" der Simmelsdorfer Mühle auf der Festung begrüssen dürfen. Es findet traditionell immer am Pfingstsonntag im Graben der Festung statt und beginnt um 10h mit Weißwurstessen. Die Wallensteiner Landsknechte, langjährige und treue Mitstreiter haben ihr Lager aufgeschlagen und zeigen wie man damals lebte. Doch Vorsicht - es werden Gefangene gemacht! Wer dabei nicht an den Pranger gestellt wird, muss ins Lotterbett. Der Kinder Spielmannszug aus Lauf zeigt nach längerer Pause heuer wieder seine Darbietungen. Musik, Speis und Trank locken jedes Jahr viele hundert Besucher an. Natürlich finden auch Führungen durch die Festung statt, und auf der neu erbauten Brücke kann man das Getümmel von oben bewundern.
Dieses Jahr ein besonderer, musikalischer Leckerbissen der arteschock e.V., eine spezielle Aufführung für die Veste:
Zum ersten Mal präsentiert arteschock das "arteschock Jazz-Weekend Open Air auf der Festung Rothenberg". Für das Startprogramm wurden zwei regionale Bands verpflichtet, die längst keine Unbekannten mehr sind. Am Samstag beginnen wir um 18 Uhr, wer Lust hat, kann die Geschichte der Festung bei einer kostenlosen Führung erfahren. Anschliessend werden die Kasematten besichtigt. Wer aber nur die Aussicht geniessen möchte, oder sich nett unterhalten will - bei einem Glas Sekt, Bier, Wein oder Orangensaft - kann die Zeit bis zur Veranstaltung mit einem kleinem Imbiss verstreichen lassen. Ab 20.00 Uhr spielt das Pop-Jazz-Quartett Bourbon Street mit Rainer Turba. Als Gast wird an diesem Abend der Saxofonist Traugott Jäschke das Quartett verstärken, das sich mit seinem akustischen Pop-Jazz zwischen Sting und Tom Waits, Al Jarreau und den Fantastischen 4 auf stimmungsvolle Abende spezialisiert hat. In dieser herrlichen Kulisse wird es auch diesmal seine Wirkung nicht verfehlen. Am Sonntag findet ab 11.00 Uhr ein Jazzfrühschoppen mit der spritzigen, relativ jungen Nürnberger Dixielandband The Hot House Hooters statt. Viel jünger als die meisten ihrer Kollegen spielen sie Dixieland mit der nötigen Mischung aus Respekt und Respektlosigkeit, aber immer auf höchstem musikalischem Niveau. Auf den einschlägigen Festivals werden sie bereits als Nachfolger für die (hoffentlich lange) noch aktive Opa´s Jazzband gehandelt. Natürlich darf bei diesem Frühschoppen weder das Weißbier noch die Weißwürste fehlen. Wegen Regens leider ausgefallen, wird 2004 nachgeholt. 3 Jahre mussten sie warten, nun haben die Raver wieder die Festung für 24 Stunden "unter Belagerung". Dance-Festival 24 Stunden - 3 Ebenen, open air - night and day. 20 DJ´s (national und international). Cari Leckebusch, Ricardo Villalobos, Adam Beyer, Tok Tok, Renato Cohen, Tobi Neumann, Bine, Marc Miroir, Glenn, Plastic u.v.a. Samstag 2. August 2003, 17 Uhr, Australien-Multimedia
45 Monate bereiste der Fotograf Henry Stober den 5. Kontinent. In seiner Multimedia-Schau berichtet er von zahlreichen Abenteuern seiner über 250 000 km langen Reise. Mit dem Geländewagen durchquerte Stober zahlreiche Wüsten und alle 8 Staaten des Kontinents. Erleben Sie die faszinierende Tierwelt, die pulsierenden Metropolen und die einzigartigen Naturwunder Australiens. Staunen Sie über die Ureinwohner -die Aborigines- lauschen Sie dem Klang ihrer Didgeridoos und den Erzählungen aus der Traumzeit und der Gegenwart. Entdecken Sie das schier endlose Outback zwischen Sydney und Perth in einer spannenden Reportage über diesen einzigartigen Kontinent der Gegensätze. Zwischen 18:30 Uhr -dem Einlass- und dem Start gegen 22 Uhr können Sie sich einstimmen. Geniessen Sie die Athmosphäre der Festung, vielleicht hören Sie einen Didgeridoo-Spieler?
Es wird auf dem Vorfeld - dem sogenannten Ravelin - in kleinerem Rahmen ab 17 Uhr gefeiert. Mit seinem eher ruhigen Charakter und der entsprechenden Musik - es spielt das Handwerker-Trio - etwas für Heimatverbundene. Dazu gibt es ein süffiges Bier - ein Glas Sekt oder Wein. Natürlich dürfen Fränkische Bratwürste und Fischweckla nicht fehlen. Um Mitternacht finden dann die traditionellen Führungen durch die Kasematten (unterirdische Gewölbegänge) bei schaurigem, gespenstischem Fackellicht statt. Schon etwas früher, gegen 21 Uhr dürfen die Kinder alleine, ohne lästige Aufsicht ihrer Eltern, in die dunklen Gänge hinabsteigen.
Trotz Vollmond: Taschenlampen für den Heimweg nicht vergessen, Fackeln und offenes Feuer sind wegen der extremen Brandgefahr im Wald verboten! Eintritt f r e i , wir haben aber trotzdem für ausreichend Sitzgelegenheit gesorgt.
Endlich wieder im Programm! 5. und 6.September 2003, Freitag und Samstag 20 Uhr Die Simmelsdorfer Mühle mit einem Klassiker auf der Festung. Wo wäre wohl ein besserer Rahmen für diese Fränkische Vampirgeschichte als die Kasematten der Festung Rothenberg? Das unheimliche Tropfen in den Gewölben, der leise Flügelschlag einer Fledermaus, Fackelschein an den Wänden oder die hallenden Schritte in den Gängen sind hier keine künstlichen Kulisseneffekte - hier ist es realer Teil der Umgebung! Zur Handlung: Die fränkische Albtraumfamilie Franken-Stein will ins Buch der Horrorklassiker. Doch was passiert, wenn die Enkelin von Morticia Addams -selbst Geist- kein Blut sehen kann, ihr Mann -ein Vampir- zu faul zum Beißen ist und die Beiden auch noch einen buckeligen Sohn mit Sprachfehler haben? Es gibt auf jeden Fall eine Menge zu Lachen, fetzige Musik und eine überraschende Wendung. Sichern Sie sich einen Platz bei dieser Rothenberg-Uraufführung! 12.September 2003, Freitag 20 Uhr Blockflötenquintett panta rhei aus Berlin: Mit einer Sequenz von 5 Szenen basierend auf Dürers Kupferstich "Melancolia I" von 1514 sollen die Elemente des Bildes "lesbar gemacht" und interpretiert werden. Diese Produktion ist eine Symbiose aus Alt und Neu: Musik und Bild stammen aus der Renaissance, der Tanz ist modern und experimentell. Die besondere Schönheit des Klangs dieses Blockflötenquintetts schöpft sich auch aus der Tatsache, dass die Instrumente nach histrorischem Vorbild rekonstruiert wurden. Das besondere akustische und visuelle Umfeld in den Kasematten der Festung versprechen ein unvergessliches Erlebnis. |