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Bergfestung ROTHENBERG
* 2003 *

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Anfang des 19. Jahrhunderts war die Originalbrücke längst zerstört bzw. abgetragen und verkauft. Die Besucher mussten durch das untere sog. "Ausfalltor" in die Festung.
Eingang um 1900.

Erst aus der Luft ist das mächtige Bauwerkt in seiner ganzen Größe erkennbar.
Nordansicht
Fläche: 22000 m2

Die Ostseite ist der am stärksten verfallene Bereich.
Ostansicht

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FEUER FREI
Festungsführer in der Originaluniform eines Festungskommandanten.

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Die Wallensteiner - beim Angriff auf die Goulaschkanone (c) Pegnitzzeitung
Die Wallensteiner Landsknechte (c) PZ

Der Kinderspielmannszug Lauf (c) Pegnitzzeitung
Der Kinderspielmannszug auf der Brücke, (c) PZ

Besucher auf dem Festplatz (c) Pegnitzzeitung
Besucher auf dem Festplatz (c) PZ

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Bourbon Street: v.links
Bourbon Street: (v.l.) Mathias Roth, Rainer Turba, Christoph Cramer und Rob Stephan
Mathias Roth, Rainer Turba, Christoph Cramer und Rob Stephan

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The Hot House Hooters
Hot House Hooters

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.Ayers Rock, "Uluru" 348 mtr. hoch, 1,8 x 3,2 km
Ayers Rock - Australien

"Pinnacles", Namburg Nationalpark, 600 km nördlich von Perth.
Pinnacles - Australien

Die 12 Apostel, 30 mtr. hohe Monumente
12 Apostel - Australien

"Admirals Arch" an der Südostküste
Admirals Arch

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Feiern auf dem Ravelin - hier anläßlich des Ravelinfestes 2001.
Ravelinfest im August

Ein schillernder Stammgast (6.6.2002 20.30h)
Feuersalamander im Graben der Festung.Ein schillernder Stammgast (6.6.2002 20.30h)

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Die Welt der Finsternis: v.l. T.Hartmann (Ehevampir), A.Lipka (Marticia Addams) und R.Wolle (der Sprachfehler am Klavier).
Grusel sich - wer kann.

Der buckelige Stotterer - aber lesen kann er...
Die Franken-Steins
Szenenfoto Franken-Stein

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A.Dürer Melancholia I

... in den Kasematten
der Festung.

Die Festung aus der Luft, von Norden.

Per eMail erreichen Sie uns:
Burgherr@Festung-Rothenberg.de



In den Sommermonaten führt das Dehnberger Hoftheater spezielle, für die Festung umgeschriebene Darbietungen auf, so inszenierte 1999, 2000 und 2002 der Münchner Intendant Hartmut Baum insgesamt 24 mal Brechts Mutter Courage und ihre Kinder in den Kasematten der Festung.

Seit 2002 haben wir auch arteschock e.V. als Verstärkung des kulturellen Angebots bei uns, 2002 zeigten sie "Hägar der Schreckliche" - wir sind gespannt auf zukünftige Produktionen.

Besonders freuen wir uns, dass wir 2003 erstmalig die kleine, aber feine "Truppe" der Simmelsdorfer Mühle auf der Festung begrüssen dürfen.



8. Juni 2003 - 10 Uhr, Fest der VESTE (Burggrabenfest):

Es findet traditionell immer am Pfingstsonntag im Graben der Festung statt und beginnt um 10h mit Weißwurstessen.

Die Wallensteiner Landsknechte, langjährige und treue Mitstreiter haben ihr Lager aufgeschlagen und zeigen wie man damals lebte. Doch Vorsicht - es werden Gefangene gemacht! Wer dabei nicht an den Pranger gestellt wird, muss ins Lotterbett.

Der Kinder Spielmannszug aus Lauf zeigt nach längerer Pause heuer wieder seine Darbietungen.
Die Rothenberger Blaskapelle spielt mit großer Mannschaft.
Pünktlich um 12h rufen die Siegerdorfer Böllerschützen die Gäste mit lautem Getöse zu Tisch.

Musik, Speis und Trank locken jedes Jahr viele hundert Besucher an. Natürlich finden auch Führungen durch die Festung statt, und auf der neu erbauten Brücke kann man das Getümmel von oben bewundern.
Bei einem Familienfest dürfen wir natürlich die Kinder nicht vergessen. Wir haben eine Schiffschaukel, eine Spickerbude und Tommy´s Eisenbahn.
ACHTUNG: Der Pendelbus zum Festplatz fährt heuer nicht, auch wir müssen sparen!



5. + 6. Juli 2003, Samstag + Sonntag, Jazzweekend.

Dieses Jahr ein besonderer, musikalischer Leckerbissen der arteschock e.V., eine spezielle Aufführung für die Veste:

Zum ersten Mal präsentiert arteschock das "arteschock Jazz-Weekend Open Air auf der Festung Rothenberg". Für das Startprogramm wurden zwei regionale Bands verpflichtet, die längst keine Unbekannten mehr sind.

Am Samstag beginnen wir um 18 Uhr, wer Lust hat, kann die Geschichte der Festung bei einer kostenlosen Führung erfahren. Anschliessend werden die Kasematten besichtigt. Wer aber nur die Aussicht geniessen möchte, oder sich nett unterhalten will - bei einem Glas Sekt, Bier, Wein oder Orangensaft - kann die Zeit bis zur Veranstaltung mit einem kleinem Imbiss verstreichen lassen.

Ab 20.00 Uhr spielt das Pop-Jazz-Quartett Bourbon Street mit Rainer Turba. Als Gast wird an diesem Abend der Saxofonist Traugott Jäschke das Quartett verstärken, das sich mit seinem akustischen Pop-Jazz zwischen Sting und Tom Waits, Al Jarreau und den Fantastischen 4 auf stimmungsvolle Abende spezialisiert hat. In dieser herrlichen Kulisse wird es auch diesmal seine Wirkung nicht verfehlen.

Am Sonntag findet ab 11.00 Uhr ein Jazzfrühschoppen mit der spritzigen, relativ jungen Nürnberger Dixielandband The Hot House Hooters statt. Viel jünger als die meisten ihrer Kollegen spielen sie Dixieland mit der nötigen Mischung aus Respekt und Respektlosigkeit, aber immer auf höchstem musikalischem Niveau. Auf den einschlägigen Festivals werden sie bereits als Nachfolger für die (hoffentlich lange) noch aktive Opa´s Jazzband gehandelt. Natürlich darf bei diesem Frühschoppen weder das Weißbier noch die Weißwürste fehlen.

Wegen Regens leider ausgefallen, wird 2004 nachgeholt.



Summership 2003 19.+20. Juli, Samstag und Sonntag

3 Jahre mussten sie warten, nun haben die Raver wieder die Festung für 24 Stunden "unter Belagerung".

Dance-Festival 24 Stunden - 3 Ebenen, open air - night and day.

20 DJ´s (national und international). Cari Leckebusch, Ricardo Villalobos, Adam Beyer, Tok Tok, Renato Cohen, Tobi Neumann, Bine, Marc Miroir, Glenn, Plastic u.v.a.

Hier erfahrt Ihr mehr .....



Samstag 2. August 2003, 17 Uhr, Australien-Multimedia

Henry Stober, Fotograf
Fotograf Henry Stober in Australien.

45 Monate bereiste der Fotograf Henry Stober den 5. Kontinent. In seiner Multimedia-Schau berichtet er von zahlreichen Abenteuern seiner über 250 000 km langen Reise. Mit dem Geländewagen durchquerte Stober zahlreiche Wüsten und alle 8 Staaten des Kontinents. Erleben Sie die faszinierende Tierwelt, die pulsierenden Metropolen und die einzigartigen Naturwunder Australiens. Staunen Sie über die Ureinwohner -die Aborigines- lauschen Sie dem Klang ihrer Didgeridoos und den Erzählungen aus der Traumzeit und der Gegenwart. Entdecken Sie das schier endlose Outback zwischen Sydney und Perth in einer spannenden Reportage über diesen einzigartigen Kontinent der Gegensätze.

Zwischen 18:30 Uhr -dem Einlass- und dem Start gegen 22 Uhr können Sie sich einstimmen. Geniessen Sie die Athmosphäre der Festung, vielleicht hören Sie einen Didgeridoo-Spieler?



Samstag 9. August 2003, ab 17 Uhr, Ravelinfest:

Es wird auf dem Vorfeld - dem sogenannten Ravelin - in kleinerem Rahmen ab 17 Uhr gefeiert. Mit seinem eher ruhigen Charakter und der entsprechenden Musik - es spielt das Handwerker-Trio - etwas für Heimatverbundene. Dazu gibt es ein süffiges Bier - ein Glas Sekt oder Wein. Natürlich dürfen Fränkische Bratwürste und Fischweckla nicht fehlen. Um Mitternacht finden dann die traditionellen Führungen durch die Kasematten (unterirdische Gewölbegänge) bei schaurigem, gespenstischem Fackellicht statt. Schon etwas früher, gegen 21 Uhr dürfen die Kinder alleine, ohne lästige Aufsicht ihrer Eltern, in die dunklen Gänge hinabsteigen.
Trotz Vollmond: Taschenlampen für den Heimweg nicht vergessen, Fackeln und offenes Feuer sind wegen der extremen Brandgefahr im Wald verboten!

Eintritt f r e i , wir haben aber trotzdem für ausreichend Sitzgelegenheit gesorgt.



13.-17. August 2003, Mittwoch bis Sonntag, 20 Uhr:
Mutter Courage und ihre Kinder
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Endlich wieder im Programm!
"Mutter Courage und ihre Kinder", nach Bertold Brecht, in der einzigartigen Rothenberg-Fassung, die der Münchener Intendant Hartmut Baum in Zusammenarbeit mit dem Dehnberger Hof Theater - Wolfgang Riedelbauch - der Festung quasi auf den Leib geschrieben hat. Die Ereignisse im 30-jährigen Krieg, die ja auch in der Umgebung des Rothenbergs stattfanden, leben in den Kasematten der Festung wieder auf. Vorkommnisse, die in den umliegenden Orten in dieser Zeit stattfanden, werden auf einer eigens dafür geschaffenen Chronistenbühne hautnah geschildert. Mutter Courage rattert mit ihrem Leiterwagen durch die rechts und links der Gänge aufgestellten Bänke, "mitten durch die Leut". Das Publikum zieht mit den Akteuren durch die Kasemattengänge und durch das Geschehen - sie sind Teil des Ganzen.
Nach Meinung begeisterter Besucher die beste "Mutter Courage"-Fassung die es gibt.

5. und 6.September 2003, Freitag und Samstag 20 Uhr
"FRANKEN-STEIN" - Lachen statt Gruseln

Die Simmelsdorfer Mühle mit einem Klassiker auf der Festung. Wo wäre wohl ein besserer Rahmen für diese Fränkische Vampirgeschichte als die Kasematten der Festung Rothenberg?

Das unheimliche Tropfen in den Gewölben, der leise Flügelschlag einer Fledermaus, Fackelschein an den Wänden oder die hallenden Schritte in den Gängen sind hier keine künstlichen Kulisseneffekte - hier ist es realer Teil der Umgebung!

Zur Handlung: Die fränkische Albtraumfamilie Franken-Stein will ins Buch der Horrorklassiker. Doch was passiert, wenn die Enkelin von Morticia Addams -selbst Geist- kein Blut sehen kann, ihr Mann -ein Vampir- zu faul zum Beißen ist und die Beiden auch noch einen buckeligen Sohn mit Sprachfehler haben? Es gibt auf jeden Fall eine Menge zu Lachen, fetzige Musik und eine überraschende Wendung.
Diese Fränkisch-kabarettistische Welt der Finsternis gestalten Andrea Lipka, Thomas Hartmann und Rolf Wolle (Piano).

Sichern Sie sich einen Platz bei dieser Rothenberg-Uraufführung!



12.September 2003, Freitag 20 Uhr
"Flügelkind und Engel der Erkenntnis".

Blockflötenquintett panta rhei aus Berlin:
Gabriele Bultmann, Robert Colban, Juliane Ebeling, Christian Hagitte und Margarete Sendelbach sowie Daniele Ruzzier, Tanz.

Mit einer Sequenz von 5 Szenen basierend auf Dürers Kupferstich "Melancolia I" von 1514 sollen die Elemente des Bildes "lesbar gemacht" und interpretiert werden. Diese Produktion ist eine Symbiose aus Alt und Neu: Musik und Bild stammen aus der Renaissance, der Tanz ist modern und experimentell. Die besondere Schönheit des Klangs dieses Blockflötenquintetts schöpft sich auch aus der Tatsache, dass die Instrumente nach histrorischem Vorbild rekonstruiert wurden. Das besondere akustische und visuelle Umfeld in den Kasematten der Festung versprechen ein unvergessliches Erlebnis.