Bergfestung ROTHENBERG

Wintermotiv: Blick aus dem Festungsgraben auf die "neue" Brücke, erbaut 1968 (wird 2001 erneuert).

Techno- House-Parties, "Musikgarten"

1998 und 1999 wurden insgesamt 7 Techno / House Partys in den Kasematten veranstaltet, im Sommer 1999 gab es fast an jedem Wochenende auf dem Ravelin einen "Musikgarten" bei Bier, Wein und Vesper mit Jazz, Rock, Pop und Black-Music.

Dehnberger-Hof Theater ( DHT )

In den Sommermonaten führt das DHT spezielle, für die Festung umgeschriebene Darbietungen auf, so inszenierte 1999 und 2000 der Münchner Intendant Hartmut Baum insgesamt 17 mal Brechts Mutter Courage und ihre Kinder in den Kasematten der Festung.

Fest der VESTE (früher Burggrabenfest).

3.Juni 2001 (10 Uhr), Fest der VESTE:
Es findet traditionell immer am Pfingstsonntag im Graben der Festung ab 10 Uhr statt, die Wallensteiner Landsknechte, langjährige und treue Mitstreiter, zeigen wie man damals lebte. Musik, Speis und Trank locken jedes Jahr hunderte Besucher an. Die Siegerdorfer Böllerschützen rufen die Gäste mit lautem Getöse, und der Laufer Kinderspielmannszug präsentiert sich in historischen Kostümen.
Das FEST der VESTE fiel 2001 wegen Probleme in Verbindung mit dem Neubau der Festungsbrücke aus.

Carmina Burana von Carl Orff.

13./14. Juli 2001 (20 Uhr), Carmina Burana von Carl Orff.
Auch dieses Jahr hat es wieder eine besondere Darbietung des DHT gegeben, eine spezielle Inszenierung für die Veste:

Ravelinfest.

4. August 2001 (17 Uhr), Ravelinfest:
Es wurde auf dem Vorfeld - dem sogenannten Ravelin - in kleinerem Rahmen ab 17 Uhr gefeiert. Mit seinem eher ruhigen Charakter und der entsprechenden Musik (der Grellner´s Max spielte mit seinem Trio) etwas für Heimatverbundene. Um Mitternacht fanden dann die traditionellen Führungen durch die Kasematten (unterirdische Gewölbegänge) bei schaurigem, gespenstischem Fackellicht statt. Schon etwas früher, gegen 21 Uhr durften die Kinder alleine, ohne lästige Aufsicht ihrer Eltern, in die dunklen Gänge hinabsteigen

Neubau der Festungsbrücke.

17.9.2001 - "High noon" am Rothenberg - pünktlich um 12 Uhr mittags wurde die über 30 Jahre alte, marode Brücke (10 mtr hoch, 3 mtr breit und 24 mtr lang) zwischen Ravelin (Vorfeld) und Festungstor zu Fall gebracht. In 10 Minuten war alles vorbei. Die Brücke wurde 1968 nach Plänen von 1752 ohne Zugbrückenteil gebaut.Die Fundamente waren im Laufe der Jahre aus sicherheitsgründen auf eine Höhe von über 2 mtr "aufgefüttert" worden.
Die Kosten von ca. 128000 Euro (250000 DEM) für die neue Brücke, die dem historischen Vorbild wesentlich ähnlicher gestaltet wird als die abgerissene, wurden vom Bayer. Staat übernommen. Da die Mittel für die Erneuerung der 4 Stützfundamente fehlten, wurden diese Kosten vom Heimatverein Schnaittach getragen. Die neuen Fundamente sind in Größe, Aussehen und Struktur dem Original von 1784 wesentlich ähnlicher gestaltet.
Bis zur Fertigstellung wurden die Besichtigungen aber weiter durchgeführt, der Eingang war auf der Westseite zwischen Bastion Amalie und Bastion Schnaittach durch eines der Ausfalltore.